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Jagdreiten

Ein faszinierender Freizeitsport mit Tradition

Modernes Jagdreiten ist ein organisiertes Ausreiten ins Gelände und verlangt viel Mut und Können von Pferd und Reiter. Das Jagdreiten ist aber auch die Pflege von Traditionen und altem Kulturgut. In geführten Gruppen, sogenannten „Jagdfeldern“, wird eine vorgegebene Geländestrecke mit Hindernissen geritten. Bei Fuchsjagden gibt es mit dem Fuchsschwanzgreifen ein Wettkampfelement. An Jagden können Reiter und Reiterinnen verschiedener Altersgruppen gemeinsam teilnehmen.

„Beim Jagdreiten sind die Teilnehmerfelder sehr gemischt. Es gibt viele Freizeitreiter, aber auch Sportreiter, die einen schönen Tag in der Natur verbringen wollen", so Martin Kruiss

Im Burgenland finden jährlich 1-2 Jagdritte statt. Nähere Infos unter https://www.jagdreiten.at/termine/


Bundes-Referent
Michael Descovich-Jentsch
Mobil: 0043 676 6555086
Mail: m.descovich-jentsch@a1.net

Web: www.jagdreiten.at


die österreichische Jagdordnung

Die Jagdordnung soll Teilnehmer verpflichten, sich sportlich und fair untereinander, gegenüber Dritten und gegenüber dem Pferd zu verhalten. Jagdreiten ist ein Gemeinschaftssport mit Regeln, die eingehalten werden müssen.


Regeln:

Master, Jagdherr, Piköre und Hunde dürfen nicht überritten werden.
Den Anordnungen der Chargen (siehe unten) ist Folge zu leisten.
Man reitet auf
Bei Stürzen, versuchen (soweit möglich) Zügel nicht loslassen (ein reiterloses Pferd ist ein erhöhtes Risiko).
Nur gute, sichere Reiter und Springer vorne einreihen.
Jeder Reiter behält die Position im Feld, die er am Anfang gewählt hat. Änderungen nur bei Schrittreprisen.
Schläger sind mit rotem Band, Hengste mit weißem Band im Schweif zu kennzeichnen.
Die wichtigste Regel: rücksichtsvolles Verhalten.


Jagdchargen:

Der Jagdherr: Er ist der Repräsentant des Veranstalters. Armbinde: Weiß-Schwarz-Weiß
Der Master: Er führt das Jagdfeld an, bei Schleppjagden ist er
Die Equipage: Nur bei Schleppjagden, Unterstützung des Masters bei der Führung der Hunde.
Die Piköre: Sie unterstützen den Jagdherren und Master. Armbinde: Blau oder Grün
Der Schlusspikör; Armbinde: Rot


Eine Reit-Jagd ist eine reiterliche, festliche Veranstaltung in der Öffentlichkeit. Es wird daher korrekte, saubere und funktionelle Bekleidung erwartet.


Die Jagdkleidung:

Helm: Sicherheitshelm
Hemd/Bluse: Weiß
Plastron: Selbstgebunden, keine Krawatte
Reitjacken: Rot, Schwarz, Blau, Grün
Hose: Weiß oder sehr hell.
Handschuhe: Weiß
Stiefel: Schwarz, bei roter Jacke: mit braunen Stulpen.
Sporen: Stumpf
Gerte: kurz
Master, Jagdherr, Piköre und Hunde dürfen nicht überritten werden.
Den Anordnungen der Chargen (siehe unten) ist Folge zu leisten.
Man reitet auf
Bei Stürzen, versuchen (soweit möglich) Zügel nicht loslassen (ein reiterloses Pferd ist ein erhöhtes Risiko).
Nur gute, sichere Reiter und Springer vorne einreihen.
Jeder Reiter behält die Position im Feld, die er am Anfang gewählt hat. Änderungen nur bei Schrittreprisen.
Schläger sind mit rotem Band, Hengste mit weißem Band im Schweif zu kennzeichnen.
Die wichtigste Regel: rücksichtsvolles Verhalten.

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